Regulierung braucht Medienbildung
Pädagogische Verantwortung statt pauschaler Verbote
Eine medienpädagogische Perspektive auf schulische Smartphone-Praxis, Social-Media-Verbote und Altersverifikationen
Die Diskussion um ein generelles Smartphoneverbot an Schulen nimmt Fahrt auf, begleitet von politischen Forderungen, medialer Zuspitzung und elterlicher Sorge. Auch die Verbotsdebatten zur Social-Media-Nutzung für unter 16-Jährige flammen immer wieder auf. Doch greifen Verbote wirklich die pädagogischen Herausforderungen auf, mit denen Schulen, Eltern und Jugendliche heute konfrontiert sind? Oder drohen hier rein technische Lösungen für komplexe soziale und bildungspolitische Probleme?
Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) positioniert sich mit dieser Website differenziert gegen pauschale Verbotsforderungen und eröffnet einen Raum für fundierte medienpädagogische Reflexion und konstruktive Alternativen. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Teilhabe, der Medienbildung und der pädagogischen Verantwortung im Kontext des digitalen Wandels.
Diese Plattform bietet:
- Informationen zur Smartphonenutzung in Schule, wie
- das gemeinsame Positionspapier der GMK und des Verbands für Sonderpädagogik Landesverband Schleswig-Holstein e.V. (vds SH) zur schulischen Smartphonenutzung,
- Hintergrundwissen und wissenschaftliche Einordnungen zu aktuellen Studien,
- die 43. Folge des GMK-Podcasts „Raw and Uncut“ mit Britta Schülke (AJS NRW) zum „Handyverbot an Schulen“,
- den Offenen Brief „Medienkompetenz statt pauschaler Smartphoneverbote“ von Bundeselternrat, D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt, Deutsches Kinderhilfswerk und Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur;
- Stellungnahmen der GMK zum Social-Media-Verbot;
- die Positionierung der GMK zum Thema Altersverifikationen für Social-Media-Anwendungen sowie
- weiterführende Links.
Wir sagen nicht: Alles darf.
Aber wir sagen auch: Pauschale Verbote greifen zu kurz.
